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PROJEKT ZUSAMMENFASSUNG

Strategische Partnerschaften - Europäische Zusammenarbeit in der Erwachsenenbildung

HINTERGRUND

März 2016: in Griechenland werden Szenen wie aus einem Horrorfilm wahr. Die Regierung in Skopje hat vor zwei Wochen die Grenze von Idomeni für alle Flüchtlinge geschlossen, mehr als 13.000 Menschen sitzen dort fest, und sind gezwungen, in behelfsmäßigen Siedlungen zu leben. Die Route könnte gesperrt sein, aber die Ankünfte, manchmal Hunderte jeden Tag, haben nicht aufgehört. Griechenland, ein Land, das bereits finanziell stark belastet ist, entwickelt sich langsam zu einem riesigen Flüchtlingslager, in dem die Flüchtlinge leiden. 46.207 Flüchtlinge und Migranten sind derzeit in Griechenland (laut dem Ministerium für Einwanderung).

 

Die Zuwanderer sind wesentliche Partner in unserem Bestreben, den Wohlstand und Lebensstandard zu verbessern, und die erfolgreiche Bewältigung der Herausforderungen ihrer Integration wird von gegenseitigem Nutzen sein.

 

Es ist jedoch auch eine gemeinsame Erkenntnis, dass Integration nicht immer eine leichte Aufgabe ist und dass wirksame Lösungen mehr als nur gute Politik erfordern - sondern auch gute Maßnahmen durch die jeweiligen Regierungen.
Vorbereitende Maßnahmen wurden für die Einwanderer durchgeführt, aber der öffentliche Dienst wurde unzureichend auf die kommenden Aufgaben vorbereitet.

METHODE

Eine klare Projektmethodik mit Aufgaben, Aktivitäten, Zeitplan und Meilensteinen wird Folgendes ermöglichen:

a. Umsetzung von Aufgaben nach Planungs- und Qualitätskriterien,

b. Aktive Beteiligung der Zielgruppe,

c. Förderung und Sensibilisierung,

d. nachvollziehbare Aktivitäten,

e. Berichterstattung und Projekttreffen,

f. Nachhaltigkeitsaktionen und Diskussion der Übertragbarkeit der Ergebnisse.

AKTIVITÄTEN
ZIELE

Unser Projekt konzentriert sich auf das interkulturelle Training von 100 Angestellten im öffentlichen Dienst in verschiedenen Bereichen. Ziel ist, dass sie die Fähigkeiten und das Wissen erwerben, um die Einwanderer bedürfnisgerecht zu unterstützen.

Pilotversuche werden durchgeführt gefolgt von Verbreitungsmaßnahmen für die Projektergebnisse.

Am Projektende wird in einer umfangreichen Aktion das e-learning System der Öffentlichkeit vorgestellt.

TEILNEHMER

Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, Beamte, NGOs, Sozialunternehmen und Bildungsanbieter usw. werden von Q-SER angesprochen. Wir schätzen, dass während des Projektlebenszyklus etwa 11.000 Personen und Organisationen durch eine umfassende Strategie mit verschiedenen Kommunikationskanälen erreicht werden .

ERGEBNISSE

Als langfristige Auswirkungen erwarten wir:

 

a. Aufstockung der Angestellten in der öffentlichen Verwaltung für Programme des lebenslangen Lernens

 

b. Anstieg von Kooperationsmodellen durch den Bildungsprozess

c. verstärkte Interaktionen mit verschiedenen Gruppen innerhalb der eigenen Umgebung, also Förderung gleicher Chancen, Wohlbefinden, demokratischer Wert, proaktiver Ansatz, aktive Beteiligung,

d. praktische Beispiele zu Akteuren und Bildungsanbietern bei der Anwendung von EU-Richtlinien und –Prioritäten

e. Förderung von Gleichheit und Toleranz durch interkulturelle Bildung

f. Verbesserung der Arbeit der Mitarbeiter

g. Motivation für die Erforschung von Wegen zur Verbesserung / Entwicklung von Arbeitsmethoden.

Diverse Aktivitäten sind geplant, angefangen von der Bedarfsanalyse, dem Entwurf und der Entwicklung der beiden Modelle des Q-SER-Systems und dem pädagogischen Ansatz (inklusive Bildung, Interaktivität, entscheidungsbasiert).

 

Ein Schlüsselelement ist die Ergebnis-Verbreitungsstrategie, bei der ein konkret entwickelter Plan hierzu umgesetzt wird. 

 

Multiplikatorenveranstaltungen, Seminare, Webinare und Lernaktivitäten werden im Rahmen des Projektes organisiert und durchgeführt.